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Newsletter 3 | 2021
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Liebe Leser*innen,

die Corona-Pandemie hat erneut deutlich gemacht, dass zu häufig Migrant*innen zu inakzeptablen Bedingungen beschäftigt sind. Um Arbeitsausbeutung und Schwarzarbeit ein Ende zu setzen, haben die Bundesministerien der Finanzen sowie für Arbeit und Soziales gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund eine gemeinsame Rahmenvereinbarung unterzeichnet.
Dabei spielt auch das IQ Angebot Faire Integration eine wichtige Rolle, welches Migrant*innen und Geflüchtete zu sozial- und arbeitsrechtlichen Fragestellungen berät. Um Menschen entsprechend ihrer Qualifikation zu beschäftigten, geht es dabei häufig auch um die IQ Anerkennungsberatung. Wie die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Beratungsangeboten und weiteren Akteuren gestaltet werden kann und was häufige Themen in der Beratung sind, das beleuchten wir in unserer heutigen Newsletter-Ausgabe.

Noch ein Hinweis in eigener Sache: Evelien Willems, bisherige Leitung der IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung, hat nach langjähriger Tätigkeit im IQ Netzwerk neue berufliche Wege eingeschlagen. Für ihr Engagement möchte ich mich an dieser Stelle ausdrücklich bedanken. Als Projektgruppenleiterin des Forschungsinstituts Betriebliche Bildung (f-bb), Träger der Fachstelle, übernehme ich nun diese Funktion. Auf die spannenden Aufgaben im Rahmen des Förderprogramms IQ und die Zusammenarbeit mit vielfältigen Akteuren freue ich mich sehr!

Herzliche Grüße,

Kristin Hecker und das Team der IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung

THEMENSCHWERPUNKT
Anerkennungsberatung und Faire Integration
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Gastbeitrag
Gut beraten zur fairen Arbeitsmarktintegration


(Neu-)Zugewanderte sind häufig unterhalb ihrer Qualifikation im Niedriglohnsektor beschäftigt. Ihre Rechte auf dem Arbeitsmarkt und Möglichkeiten der beruflichen Anerkennung sind ihnen oft unbekannt. Gezieltere Informationen und Unterstützung können dazu beitragen, ihre Situation nachhaltig zu verbessern.
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Praxiseinblick
„Die enge Zusammenarbeit im IQ Netzwerk ist essentiell“

Im IQ Netzwerk Sachsen arbeiten Mitarbeitende der Anerkennungsberatung, des Beratungsangebots Faire Integration und der Fachinformationszentren für Zuwanderung eng zusammen. Im Interview beleuchtet Nadine Mühlenberg, Projektleiterin der Fairen Integration Sachsen von ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V., die Schnittstellen zwischen den Beratungsangeboten und mit weiteren Akteuren.

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Schon gewusst ...?

  • Die neue Ausgabe der IQ konkret, diesmal zum Thema "Internationale Fachkräfte im deutschen Gesundheitswesen“, ist erschienen. Die Fachstelle Beratung und Qualifizierung steuerte einen Fachbeitrag zur Situationsanalyse Pflege bei, in der Hürden und Verbesserungspotenziale im Kontext der Anerkennung ausländischer Pflegefachkräfte aufgezeigt werden. In den weiteren Artikeln, die von Erfahrungsberichten aus den IQ Landesnetzwerken hin zu Erfolgsgeschichten von Antragstellenden reichen, wird das Thema von unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.
  • Die Fachstelle Einwanderung analysiert im Working Paper „No rules of work. No rights.“ zum ersten Mal die Zugänge zum Arbeitsmarkt, die Beschäftigungsmodelle, die Arbeitsbedingungen und die Netzwerke der Live-in-Betreuer*innen aus Drittstaaten. Ein Ergebnis: Die 24-Stunden-Pflegekräfte brauchen sichere, kostenlose und leicht zugängliche digitale Beratungs- und Vernetzungsangebote, um Ausbeutung und Prekarisierung vorzubeugen.
  • Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden: Pflegekräften aus dem Ausland, die in Deutschland Patient*innen betreuen, steht der Mindestlohn zu. Das Urteil hat voraussichtlich große Folgen für die häusliche Pflege in Deutschland. Es dürfte schätzungsweise hunderttausende Personen aus dem Ausland betreffen. Für ihre oft unverzichtbare Arbeit bekommen viele dieser ausländischen Pflegekräfte bislang sehr wenig Geld.
  • Die Auswertung der amtlichen Statistik zum Anerkennungsgesetz des Bundes 2020 wurde im Rahmen des BIBB-Anerkennungsmonitorings veröffentlicht. 2020 wurden demnach 31.536 Anträge auf Anerkennung der ausländischen Berufsqualifikation gestellt. Über die Hälfte davon bezog sich auf die Referenzberufe Gesundheits- und Krankenpfleger*in sowie Ärztin*Arzt.

  • Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Studie „Verschenkte Chancen?!“ zur Anerkennungs- und Beschäftigungspraxis migrierter Lehrkräfte in Deutschland veröffentlicht. Darin macht sie sich für deutlich mehr migrierte Lehrkräfte an Schulen in Deutschland stark. Dafür sei es notwendig, die Hürden abzubauen, die im Ausland ausgebildete Lehrkräfte nehmen müssen, um in der Bundesrepublik in den Schuldienst zu kommen. So wird beispielsweise gefordert, die Anerkennungsverfahren sachgerechter und transparenter zu gestalten, Zugänge zu erforderlichen Nachqualifizierungen zu erleichtern und zielgruppenspezifische Angebote auszubauen.

  • Unter dem Titel „Changing migration, migration in change“ findet vom 4. bis 9. September 2022 die 25. Internationale Metropolis Konferenz statt. Sie wird in diesem Jahr in Berlin vom deutschen Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) in Kooperation mit Metropolis International ausgerichtet. Die Schwerpunktthemen der Konferenz sind: Auswirkungen von COVID-19 auf Migration und Mobilität, Technologische Entwicklungen und Zukunft der Arbeit, Klimatische Veränderungen – Auswirkungen auf Migration sowie Bedingungen für faire Migration.

Die IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung wird koordiniert durch:
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Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) gGmbH
Rollnerstraße 14, 90408 Nürnberg
Sitz/Registergericht: Nürnberg
Registernummer: HRB 19848
Geschäftsführung: Susanne Kretschmer, Dr. Iris Pfeiffer
Kontakt:
✉️ fachstelle-beratung-qualifizierung(at)f-bb.de
📞 0911 27779-40/-46
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